Lernen Sie die Eberhard Rommel Stiftung kennen

Gutes tun mit Herz und Verstand

Gutes zu tun und der Gesellschaft etwas zurückzugeben – das ist die Mission unserer Stiftung. Der effiziente und sinnvolle Einsatz unserer Fördermittel ist das Fundament, auf dem sich unser Engagement für die Gesellschaft gründet.

Daten und Fakten über die Eberhard Rommel Stiftung

Im September 2018 gründet Eberhard Rommel die gemeinnützige Stiftung, die seinen Namen trägt. Dazu bringt er als Hauptgesellschafter der Gottlob-Rommel-Gruppe mit Stammsitz in Stuttgart seine Unternehmensanteile in Höhe von etwas mehr als 75 Prozent in die Eberhard Rommel Stiftung ein. Damit ist die Stiftung Haupt- und Ankergesellschafterin der Stuttgarter Gottlob-Rommel-Gruppe und der Eberhard Rommel Immobilien Stiftungsbeteiligungs GmbH mit Stammsitz in Stuttgart. Aus dem operativen Geschäft der Unternehmen hält sich die Stiftung heraus. Die übrigen Anteile in Höhe von etwas weniger als 25 Prozent verbleiben in der Familie. Eberhard Rommel ist bis heute Vorstand der Stiftung.

Als eingetragene und rechtsfähige Stiftung arbeitet die Eberhard Rommel Stiftung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig sowie mildtätig – sie ist selbstlos tätig und verfolgt damit auch nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Somit dürfen die Mittel nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Förderprinzipien und Förderzwecke

Wer steht hinter der Eberhard Rommel Stiftung?

Der Stiftungswille und die Organisation unserer Stiftung sind in einer Satzung festgelegt. Die Organe der Stiftung sind der Vorstand sowie das Kuratorium, das aus drei Mitgliedern besteht. Die Bestellung der Mitglieder des Kuratoriums erfolgt jeweils auf fünf Jahre, sofern bei der Bestellung nicht etwas anderes bestimmt wird.

Lernen Sie jetzt die Menschen hinter der Eberhard Rommel Stiftung kennen.

Im Gespräch mit dem Stiftungsgründer Eberhard Rommel

„Damit Gutes in der Welt sei“

Eberhard Rommel erfüllte sich mit der Errichtung einer gemeinnützigen Stiftung eine lebenslange Vision: Etwas zurückzugeben, um die Gesellschaft zu unterstützen und den Fortbestand der Gottlob-Rommel-Gruppe, zu sichern. Im Interview spricht er über seine Beweggründe und die Impulse, die ihn dazu inspiriert haben, seine Firmenanteile in eine Stiftung einzubringen und so ein nachhaltiges Erbe zu schaffen.

 

„Es geht darum, Gutes zu tun, so lange man es kann.“

– Eberhard Rommel über seine Motivation, eine Stiftung zu führen

Was waren Ihre ausschlaggebenden Gedanken für die Gründung Ihrer Stiftung?

Eberhard Rommel: „Der entscheidende Gedanke war, dass alles auf dieser Welt nur geliehen ist – unsere Zeit und unser Leben ist begrenzt. Ich wollte etwas tun, was über die eigenen Lebensjahre hinaus Wirkung zeigt. Die Entscheidung, eine Stiftung zu gründen, beruhte darauf, der Gesellschaft etwas zurückzugeben und zugleich den Fortbestand unseres Familienunternehmens langfristig zu sichern. Aber nicht nur das – es geht auch darum, den Mitarbeitenden der Gottlob-Rommel-Gruppe eine stabile und motivierende Grundlage zu bieten, damit sich alle weiterentwickeln können, gemäß unserem damaligen Firmen-Motto „immer besser“.“

 

Welche persönlichen Erfahrungen und Menschen haben Sie dabei beeinflusst?

Eberhard Rommel: „Es gibt mehrere Impulse, die mich zu diesem Schritt bewegten. Zum einen ist da meine verstorbene Mutter, die mir immer ein Vorbild im guten Tun war. Dann sind da die ethischen Lehren aus dem Alten und Neuen Testament, insbesondere die Gebote, die im Neuen Testament unter dem Leitbild der Liebe zusammengefasst sind. Für mich war diese Botschaft immer sehr prägend. Zudem hatte ich das Glück, viele Jahre mit Rainer Alber als Geschäftsführer zusammenzuarbeiten. Auch er hat mich stark beeinflusst. Und nicht zuletzt ist es die Erkenntnis, dass wir als Gesellschaft der zunehmenden Spaltung entgegenwirken müssen – wir müssen uns stärker für das Gemeinwohl engagieren. Und vielleicht noch zum Abschluss ein Zitat, das mich immer begleitet hat, es stammt von Marie von Ebner-Eschenbach: „Man muss das Gute tun, damit es in der Welt sei!““

 

Welche Rolle spielt die Stiftung in Bezug auf die Zukunft der Gottlob-Rommel-Gruppe?

Eberhard Rommel: Die Stiftung dient in erster Linie dazu, das Unternehmen langfristig zu sichern und zu fördern. Indem ich meine Firmenanteile in die Stiftung einbrachte, gewährleiste ich, dass das Unternehmen nicht nur wirtschaftlich stabil bleibt, sondern auch im Sinne einer verantwortungsvollen Unternehmenskultur weiterhin wachsen kann. Die Stiftung sorgt dafür, dass die Verantwortung für das Unternehmen nicht nur in den Händen weniger bleibt, sondern eine breitere Basis erhält, die auch den Mitarbeitenden zugutekommt: Sie können sich durch die Stiftung sicher sein, dass die Werte des Unternehmens erhalten bleiben und das Unternehmen auch in Zukunft eine positive Entwicklung nimmt.“

 

Und für Sie als Mensch, als Person Eberhard Rommel -was bedeutet die Stiftung für Sie?

Eberhard Rommel: Für mich geht es vor allem darum, etwas zu hinterlassen, das über die eigenen Interessen hinausgeht. Die Frage ‚Wie können wir gemeinsam die Welt ein kleines Stück besser machen?‘, hat mich immer bewegt. Gutes tun ist keine einmalige Sache, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Es geht darum, mit den eigenen Mitteln und Möglichkeiten Verantwortung zu übernehmen – für die Menschen, für die Gesellschaft und für die Zukunft.“

 

Wie sehen Sie die Rolle von Stiftungen in der heutigen Gesellschaft?

Eberhard Rommel: „Stiftungen sind ein wichtiger Hebel, um gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. In einer Zeit, in der die Spaltung der Gesellschaft immer deutlicher wird, können Stiftungen eine Brücke bauen und Projekte unterstützen, die den Zusammenhalt fördern. Sie leisten einen Beitrag zu Themen wie Bildung, Integration, Nachhaltigkeit und Innovation. Insofern sehe ich die Stiftung als ein Werkzeug, das sowohl den Einzelnen als auch die Gesellschaft als Ganzes weiterbringt.“

 

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Ihrer Stiftung?

Eberhard Rommel: „Ich wünsche mir, dass die Stiftung langfristig ihre Wirkung entfaltet und in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens etwas bewegen kann. Wenn es uns gelingt, durch unser Engagement für einige Menschen das Leben besser zu machen, Chancen zu nutzen und mehr Fürsorge in die Welt zu bringen, dann haben wir unser Ziel erreicht.“